9. März 2026
Pressemitteilung Turn Around Aging Conference 2026

Prävention neu denken: Die Turn Around Aging Conference 2026 bringt Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen
München, Februar 2026 – Die Lebenserwartung steigt kontinuierlich. Entscheidend ist jedoch, wie viele dieser Jahre gesund, leistungsfähig und selbstbestimmt verbracht werden können.
Vor diesem Hintergrund findet am 24. April 2026 im Künstlerhaus München zum dritten Mal die Turn Around Aging Conference statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Prävention strukturell im Gesundheitssystem verankert werden kann, statt ein nachrangiges Zusatzangebot zu bleiben.
Das deutsche Gesundheitssystem ist leistungsfähig in der Behandlung von Krankheit. In der strukturellen Förderung von Gesundheit bleibt es hingegen zurück. Prävention ist weiterhin unterfinanziert, obwohl demografischer Wandel, Fachkräftemangel im Gesundheitswesen und steigende Pflegekosten den Handlungsdruck erhöhen.
Die Konferenz greift diese Entwicklungen auf und bringt Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Politik, Gesundheitsökonomie und Praxis zusammen, um konkrete strukturelle Lösungsansätze zu diskutieren – von translationaler Forschung bis hin zu gesundheitspolitischen Weichenstellungen.
Prävention als strukturelle Aufgabe
Chronische Erkrankungen entstehen über Jahre. Stoffwechselveränderungen, entzündliche Prozesse oder vaskuläre Risiken sind häufig lange vor einer klinischen Manifestation messbar. Dennoch besteht weiterhin ein Übersetzungsproblem zwischen Forschung, Versorgungspraxis und politischen Rahmenbedingungen.
Ein zentrales Thema der Konferenz ist daher die Translation: Wie gelangen Erkenntnisse aus Labor und Forschung systematisch in Klinik, Präventionspraxis und Versorgung?
Politische Impulse und wissenschaftliche Expertise
Eröffnet wird die Konferenz von der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach.
Als inhaltliche Stimme begleitet die Wissenschaftsjournalistin und Autorin Nina Ruge (StaYoung) die Veranstaltung und hält eine der einleitenden Keynotes.
Zu den Referentinnen und Referenten zählen unter anderem:
- Prof. Dr. Christian Haass (Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
- Prof. Dr. Michael Ristow (Charité – Universitätsmedizin Berlin)
- Prof. Dr. Henning Wackerhage (Technische Universität München)
- Dr. Hanna Heikenwälder (Universitätsklinikum Tübingen)
- Prof. Dr. Nisar Malek (Universitätsklinikum Tübingen)
- Prof. Dr. Elke Holinski-Feder (MGZ München)
- sowie Prof. Dr. Olaf Hoos (Universität Würzburg)
Thematische Struktur: Vier Säulen gesunder Lebenszeit
Die Konferenz folgt einem klaren inhaltlichen Rahmen. Im Zentrum stehen vier zentrale Handlungsfelder moderner Präventionsmedizin:
Metabolische Gesundheit als Grundlage langfristiger Stabilität,Herz-Kreislauf-Prävention und Gefäßgesundheit,
kognitive Gesundheit und Neurodegeneration,
sowie Krebs- und genetische Risikoprävention.
Diese vier Säulen strukturieren das Bühnenprogramm ebenso wie die Diskussionen zwischen Wissenschaft, Klinik und Politik.
Die vollständige Pressemitteilung zum Download finden Sie hier:
Pressemitteilung TAAC 2026